Skydive Kantor Tandemsprünge · Flugplatz Mladá Boleslav +420 603 456 227

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Allgemeine Bestimmungen

  • 1.1. Der Anbieter ist Jindřich Kantor, Identifikationsnummer (IČO): 62892258, USt-IdNr. (DIČ): CZ6609190324, mit Sitz Slunečnicová 2978/9, Záběhlice, 106 00 Praha 10, eingetragen im Gewerberegister beim Amt des Stadtbezirks Prag 10 (Úřad městské části Praha 10); er betreibt sein Gewerbe unter der Bezeichnung Skydive Kantor. Betriebsstätten des Anbieters sind der Flugplatz Mladá Boleslav – Bezděčín und Na Pěkné vyhlídce 4, 162 00 Praha 6. Die Kontakttelefonnummer ist +420 603 456 227, die Kontakt-E-Mail info@padaky.cz.
  • 1.2. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Vertragsverhältnisse und bestimmen die Rechte und Pflichten zwischen dem Anbieter und dem Besteller, bzw. dem Kunden, d. h. der dritten Person, zu deren Gunsten die Leistung bestellt wird oder die die Leistung in Anspruch nimmt. Alle solchen Vertragsverhältnisse richten sich nach den allgemein verbindlichen Rechtsvorschriften der Tschechischen Republik und nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
  • 1.3. Besteller kann auch ein Unternehmer sein, der die Leistungen zum Zweck seines Geschäfts mit diesen Leistungen nutzt.
  • 1.4. Mit dem Absenden der Bestellung (d. h. des Vertragsantrags) bestätigt der Besteller, dass er diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen hat und dass er ihnen vorbehaltlos und vollständig zustimmt. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind auf der Website skydive-kantor.com dargestellt.
  • 1.5. Verhältnisse, die diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht regeln, richten sich nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (Gesetz Nr. 89/2012 Sb. in der geltenden Fassung) und dem Verbraucherschutzgesetz (Gesetz Nr. 634/1992 Sb. in der geltenden Fassung).

2. Begriffsbestimmungen

  • 2.1. Der Anbieter – ist das Subjekt, das beim Abschluss und bei der Erfüllung des Vertrags im Rahmen seiner geschäftlichen oder anderen unternehmerischen Tätigkeit handelt; es ist ein Unternehmer, der Leistungen unmittelbar oder über andere Unternehmer erbringt.
  • 2.2. Der Besteller – ist eine natürliche oder juristische Person, die beim Anbieter eine Leistung, einen Gutschein oder Waren bestellt. Der Besteller kann sowohl ein Verbraucher nach Punkt 2.7. als auch ein Unternehmer nach Punkt 1.3. sein; davon hängt ab, welche Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Rechtsvorschriften auf ihn angewendet werden.
  • 2.3. Der Leistungsempfänger – das ist die dritte Person, zu deren Gunsten der Vertrag abgeschlossen wurde und die ihm zugestimmt hat, bzw. eine dritte Person, an die der Leistungsempfänger seine Rechte und Pflichten aus dem Vertrag abgetreten hat. Hat der Besteller die Leistung für sich selbst bestellt, so hat der Besteller selbst die Rechte und Pflichten des Leistungsempfängers nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
  • 2.4. Der Kunde – das ist unmittelbar der Besteller der Leistung, wenn der Vertrag zu seinen Gunsten abgeschlossen wurde.
  • 2.5. Vertragsabschluss – die Bestellung des Bestellers ist ein Vertragsantrag und der Vertrag selbst ist in dem Moment abgeschlossen, in dem dem Besteller die verbindliche Zustimmung des Leistungsanbieters zu diesem Antrag zugeht (Bestätigung der Bestellung durch den Leistungsanbieter, wobei unter Bestätigung eine schriftliche, mündliche oder telefonische Zustimmung zu verstehen ist); von diesem Moment an entstehen zwischen dem Anbieter und dem Besteller gegenseitige Rechte und Pflichten; ist der Vertrag zu Gunsten einer dritten Person abgeschlossen, wird diese erst in dem Moment berechtigt, in dem sie dem Vertrag zustimmt; solange die dritte Person nicht zustimmt, wirkt der Vertrag nur zwischen den Vertragsparteien, die ihn abgeschlossen haben – bis dahin hat das Recht auf die Leistung diejenige Vertragspartei, die sich die Leistung zu Gunsten der dritten Person vorbehalten hat (das Gleiche gilt, wenn die dritte Person die Zustimmung verweigert hat). Unter der Zustimmung des Leistungsempfängers zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist die Zustimmung zu verstehen, die bei der Anfrage nach der Buchung eines bestimmten Termins der Leistungserbringung oder bei der Bestellung eines Leistungsgutscheins gesendet wird.
  • 2.6. Verbrauchervertrag – ein Werkvertrag, ein Kaufvertrag oder ein anderer Vertrag, bei dem auf der einen Seite der Anbieter und auf der anderen Seite der Besteller auftritt.
  • 2.7. Der Verbraucher – ist jeder Mensch, der außerhalb des Rahmens seiner unternehmerischen Tätigkeit oder außerhalb des Rahmens der selbstständigen Ausübung seines Berufs einen Vertrag mit dem Anbieter abschließt oder sonst mit ihm verhandelt (§ 419 des Bürgerlichen Gesetzbuchs). Ist der Besteller Verbraucher, gelten neben diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs über Verbraucherverträge (§ 1810 ff.) und das Gesetz Nr. 634/1992 Sb., über den Verbraucherschutz, in der geltenden Fassung; eine Bestimmung dieser Geschäftsbedingungen, die davon zum Nachteil des Verbrauchers abweicht, bleibt unberücksichtigt (§ 1812 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs). Ist der Besteller Unternehmer nach Punkt 1.3., gelten die Bestimmungen über den Verbraucher für ihn nicht.

3. Schutz personenbezogener Daten

  • 3.1. Die personenbezogenen Daten des Bestellers bzw. des Empfängers dieser Leistungen, die für die Kommunikation mit diesen Personen erforderlich sind, werden ausschließlich für die Zwecke der Erfüllung des abgeschlossenen Vertrags verwendet, einschließlich der Buchung der Leistungen (Aktivitäten) oder ihrer Änderungen.
  • 3.2. Die personenbezogenen Daten der Kunden werden in Einklang mit den allgemein verbindlichen Rechtsvorschriften der Tschechischen Republik aufbewahrt, insbesondere mit der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten (DSGVO) und mit dem Gesetz Nr. 110/2019 Sb. über die Verarbeitung personenbezogener Daten. Alle von den Kunden erhaltenen Daten werden ausschließlich für den internen Bedarf des Leistungsanbieters genutzt und werden nicht an dritte Personen weitergegeben. Eine Ausnahme stellen externe Leistungslieferanten dar, denen die personenbezogenen Daten der Kunden in dem für die Erfüllung des Vertrags notwendigen Umfang übergeben werden. Die personenbezogenen Daten der Kunden sind vollständig gegen Missbrauch gesichert. Die Daten werden gesichert aufbewahrt und über die in diesem Punkt angeführte Ausnahme hinaus nicht mit Anwendungen dritter Personen geteilt.
  • 3.3. Die Zustimmung zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist keine Zustimmung zur Zusendung kommerzieller Mitteilungen. Einem Kunden, der dem Anbieter seinen elektronischen Kontakt im Zusammenhang mit der Bestellung einer Leistung mitgeteilt hat, darf der Anbieter kommerzielle Mitteilungen über eigene ähnliche Leistungen nach § 7 Abs. 3 des Gesetzes Nr. 480/2004 Sb., über einige Dienste der Informationsgesellschaft, zusenden; der Kunde hat die Möglichkeit, deren Zusendung einfach und kostenlos abzulehnen, und zwar sowohl bei der Bestellung als auch in jeder einzelnen Nachricht. Andere kommerzielle Mitteilungen versendet der Anbieter nur auf Grundlage einer vorherigen Zustimmung nach § 7 Abs. 2 desselben Gesetzes, die jederzeit widerrufen werden kann.
  • 3.4. Alle Materialien und Informationen auf den Seiten des Leistungsanbieters sind ausschließlich geistiges Eigentum dieser Firma oder der mit ihr zusammenarbeitenden Personen. Diese Materialien und Informationen dürfen ohne Zustimmung des Leistungsanbieters in keiner Weise verwendet oder bearbeitet werden.
  • 3.5. Die Website des Leistungsanbieters kann Links zu anderen Websites dritter Personen enthalten; der Leistungsanbieter ist nicht für den Inhalt solcher Websites und für die darauf angebotenen Leistungen verantwortlich.
  • 3.6. Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten veröffentlicht der Anbieter auf der Seite DSGVO — Schutz personenbezogener Daten. Die betroffene Person hat das Recht auf Auskunft über ihre personenbezogenen Daten, auf deren Berichtigung oder Löschung, auf Einschränkung der Verarbeitung, auf Datenübertragbarkeit und auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 15 bis 22 DSGVO); sie macht diese beim Anbieter über die Kontakte nach Punkt 1.1. geltend. Die Aufsicht über den Schutz personenbezogener Daten führt das Amt für den Schutz personenbezogener Daten (Úřad pro ochranu osobních údajů).

4. Vertragsgegenstand

4.1. Gegenstand des Vertragsverhältnisses

  • 4.1.1. Gegenstand des Vertragsverhältnisses ist die Verpflichtung des Leistungsanbieters, die Lieferung der im Vertrag (also in der Bestellung und ihrer Bestätigung) beschriebenen Leistungen sicherzustellen, und die Verpflichtung des Bestellers, dem Anbieter für die Erbringung dieser Leistungen den vereinbarten Preis zu zahlen und die Leistungen unter den festgelegten Bedingungen in Anspruch zu nehmen.
  • 4.1.2. Der Besteller kann eine Leistung, Gutscheine für Leistungen oder Waren aus dem aktuellen Angebot des Leistungsanbieters bestellen, das auf der Website des Anbieters skydive-kantor.com angeführt ist.
  • 4.1.3. Der Besteller kann eine bestimmte Leistung bestellen, die der Leistungsempfänger zu dem zum Zeitpunkt der Buchung dieser bestimmten Leistung geltenden Preis in Anspruch nehmen kann.

4.2. Die Bestellung

  • 4.2.1. Eine Bestellung von Leistungen, Gutscheinen oder Waren kann über die Website des Leistungsanbieters, telefonisch oder persönlich erfolgen (in den Betriebsstätten des Leistungsanbieters, d. h. Flugplatz Mladá Boleslav – Bezděčín oder Praha 6, Na Pěkné vyhlídce 4).
  • 4.2.2. Die Bestellung stellt den Antrag des Bestellers auf Abschluss eines Vertrags dar, dessen Gegenstand die Erbringung der in der Bestellung angeführten Leistung ist, unter den in ihr und in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen angeführten Bedingungen.
  • 4.2.3. Als Rechnungsadresse gilt die Adresse des Bestellers, d. h. der Person, die die bestellte Leistung, den Gutschein oder die Waren bezahlen wird.
  • 4.2.4. Als Lieferadresse gilt die in der Bestellung angeführte Adresse.

4.3. Gutscheine und Waren

  • 4.3.1. Den Gutschein sendet der Anbieter per E-Mail an die in der Bestellung angegebene Adresse. Waren liefert er dem Besteller oder der dritten Person, zu deren Gunsten der Vertrag vereinbart ist, an die vom Besteller im Bestellformular oder bei der telefonischen Bestellung angegebene Adresse.
  • 4.3.2. Als Bearbeitung der Bestellung durch den Anbieter gilt beim Gutschein dessen Versand per E-Mail; bei Waren die Übergabe an das Transportunternehmen, sofern über diese Übergabe eine Bestätigung erfolgt.

5. Preis und Zahlungsbedingungen

5.1. Der Preis der erbrachten Leistungen

  • 5.1.1. Der Preis der angebotenen Leistungen ist immer auf der Website des Leistungsanbieters angeführt. Der Preis der Leistung nach dem jeweils abgeschlossenen Vertrag ist immer in der Bestellung der Leistung angeführt und ist immer einschließlich des jeweiligen Mehrwertsteuersatzes angeführt.
  • 5.1.2. Der Preis kann vom Besteller per Überweisung vom Konto, per Postanweisung, in bar, per Rechnung, mit Zahlungskarte oder über Bestellungen via Benefit plus bezahlt werden.
  • 5.1.2.1. Bei Zahlung per Überweisung vom Konto und per Postanweisung muss die Zahlung mit dem richtigen variablen Symbol erfolgen und zwar so, dass der Betrag zum Tag der Durchführung der Leistung nachweisbar dem Konto des Anbieters zugeschrieben ist. Andernfalls kann der Anbieter verlangen, die durchgeführte Leistung an Ort und Stelle zu bezahlen.
  • 5.1.2.2. Die Zahlung in bar kann in tschechischen Kronen oder in Euro erfolgen (Umrechnung zum Kurs des jeweiligen Tages).
  • 5.1.2.3. Bei Zahlung per Rechnung sind die Rechnungsdaten zu übergeben.
  • 5.1.2.4. Bei Zahlung mit Zahlungskarte wird keine Gebühr berechnet.
  • 5.1.2.5. Bei Zahlung via Benefit plus ist bei dieser Firma vorab eine Bestellung aufzugeben.
  • 5.1.3. Der Gutschein wird per E-Mail gesendet; per Nachnahme versendet der Anbieter nichts.
  • 5.1.4. Die Kosten der Fernkommunikationsmittel unterscheiden sich nicht vom Grundtarif; der Anbieter berechnet für die Bestellung und für die Buchung eines Termins keine Gebühr. Die Anzahlung nach Punkt 5.5.7. ist keine Gebühr — sie wird in voller Höhe auf den Preis der bestellten Leistung angerechnet.

5.2. Der Preis für den Versand

  • 5.2.1. Der Gutschein wird per E-Mail gesendet und für den Versand wird nichts berechnet.
  • 5.2.2. Werden Waren gesendet, wird das Porto nach der Preisliste der Česká pošta bezahlt; die Verpackung beträgt 0 CZK.

5.3. Aktionsrabatte

  • 5.3.1. Aktionsrabatte auf Leistungen können nicht mit anderen vom Anbieter angebotenen Rabatten kombiniert und/oder zusammengerechnet werden.

5.4. Erfüllung der bestellten Leistungen

  • 5.4.1. Der Zeitraum, für den die Verpflichtung des Leistungsanbieters zur Lieferung der Leistung besteht, ist direkt auf dem Gutschein angeführt und seine Länge beträgt 12 Monate ab dem Datum des Vertragsabschlusses (d. h. der Bestätigung der Bestellung durch den Leistungsanbieter).
  • 5.4.2. Auch nach Ablauf der Gültigkeit eines vom Anbieter ausgestellten Gutscheins kann der Gutschein auf schriftlichen Antrag verlängert werden, höchstens jedoch um 1 Kalenderjahr, und zwar gegen eine Gebühr in Höhe von 1.000 CZK.

5.5. Die Buchung

  • 5.5.1. Die Buchung des Termins für die Inanspruchnahme einer bestimmten Leistung muss mit dem Leistungsanbieter ausreichend im Voraus vereinbart werden. Der Anbieter hat das Recht, eine Buchung nur dann abzulehnen, wenn der gewünschte Termin vollständig belegt ist.
  • 5.5.2. Die Buchung erfolgt telefonisch oder per E-Mail. Bei einer Buchung per E-Mail gilt die Buchung nur dann als bestätigt, wenn sie durch eine Antwort-E-Mail bestätigt wird.
  • 5.5.3. Der Leistungsempfänger ist berechtigt, die Buchung der Leistung spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin der Erbringung zu stornieren.
  • 5.5.4. Wird die Buchung später als innerhalb der angeführten Frist storniert oder erscheint der Leistungsempfänger überhaupt nicht, kann der Leistungsempfänger innerhalb der Frist nach Punkt 5.4.1. eine neue Buchung beantragen. Der Leistungsempfänger ist dabei verpflichtet, dem Leistungsanbieter die Kosten zu erstatten, die der Anbieter im Zusammenhang mit der ursprünglichen Buchung nachweisbar aufgewendet hat, höchstens jedoch bis zur Höhe des Preises der bestellten Leistung. Der Anbieter rechnet diese Kosten gegenüber dem Leistungsempfänger ab und der Empfänger zahlt sie innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung der Abrechnung.
  • 5.5.5. Wird die Buchung jedoch aus Gründen höherer Gewalt storniert (ungünstiges Wetter, Störungen der technischen Einrichtung), hat der Leistungsempfänger Anspruch auf die Vereinbarung eines neuen Termins innerhalb der Gültigkeit des Gutscheins, bzw., wenn ein Termin innerhalb der Gültigkeitsdauer des Gutscheins nicht möglich ist, auf den nächstmöglichen Termin, hat jedoch keinen Anspruch auf Ersatz des ihm im Zusammenhang mit der Stornierung der Buchung entstandenen Schadens. Davon bleibt Punkt 6.1. unberührt.
  • 5.5.6. Zur Vermeidung von Zweifeln erklärt der Leistungsanbieter ausdrücklich, dass die Vertragsbedingungen des zwischen dem Leistungsanbieter und dem Leistungsempfänger abgeschlossenen Vertrags keine Verpflichtung des Leistungsanbieters umfassen, den Geschenkgutschein gegen einen Gegenwert in Form von Geld zu tauschen.
  • 5.5.7. Die Buchung eines Termins für einen Tandemsprung und für den Schnupperflug setzt die Zahlung einer Anzahlung in Höhe von 1.000 CZK für jede Person, für die der Termin gebucht wird, voraus; die Buchung ist mit dem Zeitpunkt der Zahlung der Anzahlung gültig. Der Besteller zahlt die Anzahlung unverzüglich nach der Vereinbarung der Buchung und der Anbieter rechnet sie in voller Höhe auf den Preis der bestellten Leistung an. Keine Anzahlung wird geleistet, wenn die Leistung mit einem Gutschein bezahlt wird, und keine für die Fallschirmausbildung. Storniert der Besteller die Buchung innerhalb der Frist nach Punkt 5.5.3., erstattet der Anbieter die Anzahlung in voller Höhe. Wird die Buchung später storniert oder erscheint der Besteller nicht zur Erbringung der Leistung, verfällt die Anzahlung. Durch die Buchung entstehen dem Anbieter Kosten, die die Höhe der Anzahlung übersteigen. Eine verfallene Anzahlung wird auf die Kosten nach Punkt 5.5.4. angerechnet.

6. Rechte und Pflichten der Vertragsparteien

  • 6.1. Der Leistungsempfänger ist verpflichtet, selbst zu beurteilen, ob er gesundheitlich und körperlich fähig ist, die ausgewählte Leistung sicher zu absolvieren. Informationen über etwaige Einschränkungen, die einige der angebotenen Aktivitäten betreffen können (z. B. Alter, gesundheitliche und körperliche Eignung, gegebenenfalls die Anforderung einer ärztlichen Untersuchung), sind im Angebot des Anbieters bei jeder solchen Leistung angeführt. Der Leistungsempfänger nimmt die ausgewählte Leistung auf eigene Verantwortung in Anspruch. Davon unberührt bleiben die Pflichten des Anbieters nach Punkt 6.6. sowie seine Pflicht zum Schadensersatz: Eine Vereinbarung, die das Recht des Verbrauchers als der schwächeren Partei auf Ersatz einer Schädigung im Voraus ausschließt oder beschränkt, bleibt unberücksichtigt (§ 2898 des Bürgerlichen Gesetzbuchs).
  • 6.2. Der Leistungsempfänger ist verpflichtet, zum vereinbarten Termin am Ort der Leistungserbringung zu erscheinen.
  • 6.3. Wurde ein Gutschein ausgestellt, ist der Leistungsempfänger verpflichtet, am Ort der Leistungserbringung mit diesem Gutschein zu erscheinen; dessen elektronische Form genügt, zum Beispiel in einer E-Mail oder auf dem Telefon. Legt der Empfänger den Gutschein vor der Erbringung der Leistung nicht vor, gilt die Buchung als vom Leistungsempfänger storniert, mit den in Punkt 5.5.4. dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen angeführten Folgen. Wurde die Leistung unmittelbar ohne Gutschein bestellt, wird kein Gutschein vorgelegt.
  • 6.4. Falls der Leistungsempfänger den Preis mit von dritten Personen ausgegebenen Gutscheinen bezahlt, ist er verpflichtet, diesen Gutschein (diese Gutscheine) der beauftragten Person des Leistungsanbieters am Ort der Leistungserbringung zu übergeben, bevor mit der Erbringung der Leistung begonnen wird. Tut er dies nicht, hat der Leistungsanbieter das Recht, die Erbringung der Leistung abzulehnen. Wird die Leistung dennoch erbracht, ist der Leistungsempfänger verpflichtet, den Gutschein spätestens innerhalb von 14 Kalendertagen an den Sitz des Leistungsanbieters zu liefern oder den Preis der Leistung spätestens innerhalb von 14 Kalendertagen zu bezahlen (über den bezahlten Preis stellt der Leistungsanbieter dem Empfänger eine Rechnung aus).
  • 6.5. Der Besteller ist verpflichtet, die Begleitung und Aufsicht einer erwachsenen Person sicherzustellen, wenn der Leistungsempfänger eine Person unter 15 Jahren ist, gegebenenfalls die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters bei der Teilnahme einer Person unter 18 Jahren sicherzustellen, wenn diese ohne seine Begleitung teilnimmt.
  • 6.6. Der Leistungsanbieter verpflichtet sich, am Ort der Leistungserbringung eine verantwortliche Person sicherzustellen, die den Leistungsempfänger einweist und ihn mit allen Pflichten und Bedingungen bekannt macht, nach denen er sich für die Dauer der Durchführung der Leistung richten muss.
  • 6.7. Der Leistungsempfänger haftet für Schäden, die er dem Leistungsanbieter durch Verletzung der Anweisungen der verantwortlichen Person verursacht, mit denen er vor der Erbringung der Leistung oder mittels des Gutscheins bekannt gemacht wurde.

7. Rücktritt vom Vertragsverhältnis – Storno

  • 7.1. Der Leistungsanbieter ist berechtigt, in den folgenden Fällen sofort vom Vertrag zurückzutreten:
  • 7.1.1. Im Falle der Absage der Erbringung der gewünschten Leistung durch Subunternehmer. In einem solchen Fall hat der Leistungsempfänger Anspruch auf die Rückgabe des bezahlten Preises. Der Leistungsanbieter ist verpflichtet, den Leistungsempfänger über die Absage der Leistungen unverzüglich zu informieren, sobald er von der Absage erfährt. Die Vertragsparteien sind berechtigt, sich in diesen Fällen auf die Erbringung einer Ersatzleistung im Wert der ursprünglich vereinbarten Leistungen zu verständigen.
  • 7.2. Der Besteller hat das Recht, in den folgenden Fällen sofort vom Vertrag zurückzutreten:
  • 7.2.1. Ein Besteller, der Verbraucher ist, hat das Recht, von einem mittels Fernkommunikationsmitteln (Internet, E-Mail, Telefon) abgeschlossenen Vertrag innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab dem Tag des Vertragsabschlusses zurückzutreten, und zwar ohne Angabe eines Grundes und ohne jegliche Sanktion (§ 1829 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs). Der Verbraucher kann den Rücktritt durch jede eindeutige Erklärung vornehmen, auch per E-Mail an die Adresse nach Punkt 1.1.; die Frist ist gewahrt, wenn der Rücktritt spätestens an ihrem letzten Tag abgesendet wird. Dieses Recht hat der Verbraucher nicht bei den in § 1837 des Bürgerlichen Gesetzbuchs aufgeführten Verträgen: bei einem Tandemsprung, einer Ausbildung, einem Flug oder dem Verleih eines Tuchs, die zu einem bestimmten Termin vereinbart wurden, handelt es sich um § 1837 Buchst. j), also um einen Vertrag über die Nutzung der Freizeit, der laut Vertrag zu einem bestimmten Datum oder in einem bestimmten Zeitraum erfüllt werden soll. Wurde die Leistung auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers noch vor Ablauf der Rücktrittsfrist erbracht, zahlt der Verbraucher einen verhältnismäßigen Teil des Preises für die bis zum Rücktritt erbrachte Leistung (§ 1834 des Bürgerlichen Gesetzbuchs).
  • 7.2.2. Der Besteller hat das Recht, ohne Angabe eines Grundes innerhalb einer Frist von 60 Kalendertagen ab dem Tag des Vertragsabschlusses vom Vertrag zurückzutreten, unter der Voraussetzung, dass er dem Anbieter ein Abstandsgeld in Höhe von 1.000 CZK (Stornogebühr) zahlt. Diese Bestimmung betrifft ausschließlich gültige Gutscheine (sie betrifft nicht die Bestimmung des Art. 5.4.2).
  • 7.2.3. Der Anbieter erstattet den um die Stornogebühr verminderten Betrag auf die vom Kunden gesendete Kontonummer. Der Antrag auf Storno des Gutscheins wird per E-Mail an die Adresse nach Punkt 1.1. oder schriftlich an den Sitz des Anbieters gesendet. Der Antrag muss die Nummer des Gutscheins, den Namen des Kunden, den telefonischen Kontakt und die Kontonummer enthalten. Der Betrag wird nur auf Grundlage der Zustimmung des Bestellers gesendet. Das Verfahren nach diesem Punkt gilt für den Rücktritt gegen das Abstandsgeld nach Punkt 7.2.2.; den Rücktritt nach Punkt 7.2.1. kann der Verbraucher durch jede eindeutige Erklärung nach Punkt 7.2.1. vornehmen.
  • 7.2.4. Tritt der Besteller vom Vertrag nach Punkt 7.2.1. zurück, erstattet ihm der Anbieter ohne unnötigen Verzug, spätestens innerhalb von 14 Tagen ab dem Rücktritt, alle Geldmittel, die er von ihm auf Grundlage des Vertrags erhalten hat, und zwar auf dieselbe Weise, auf die er sie erhalten hat; auf andere Weise nur dann, wenn der Besteller damit einverstanden ist und ihm dadurch keine weiteren Kosten entstehen (§ 1832 des Bürgerlichen Gesetzbuchs).

8. Reklamationen

  • 8.1. Der Leistungsanbieter ist verpflichtet, dem Leistungsempfänger die Erbringung der Leistungen in Einklang mit dem abgeschlossenen Vertrag, diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den allgemein verbindlichen Rechtsvorschriften sicherzustellen.
  • 8.2. Erfüllt der Leistungsanbieter seine aus dem Vertrag folgenden Pflichten nicht ordnungsgemäß und rechtzeitig, ist der Leistungsempfänger verpflichtet, die Mängel der erbrachten Leistung beim Anbieter ohne unnötigen Verzug zu reklamieren, spätestens jedoch innerhalb von 14 Kalendertagen ab dem Ende der Leistungserbringung. Falls die Erbringung der Leistung überhaupt nicht erfolgt ist, ist der Leistungsempfänger verpflichtet, die Mängel der erbrachten Leistung beim Anbieter ohne unnötigen Verzug zu reklamieren, spätestens jedoch innerhalb von 3 Monaten, die ab dem ersten Tag laufen, an dem die Leistung erbracht hätte werden sollen (an dem mit ihrer Erbringung hätte begonnen werden sollen). Die Fristen nach diesem Punkt beschränken nicht die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers aus mangelhafter Erfüllung; diese kann der Verbraucher innerhalb der gesetzlichen Frist geltend machen (Punkt 2.7.).
  • 8.3. Der Leistungsempfänger ist verpflichtet, die Reklamation in schriftlicher Form geltend zu machen (wobei unter schriftlicher Form für die Zwecke der zwischen dem Leistungsanbieter und den Leistungsempfängern abgeschlossenen Verträge auch die E-Mail-Form zu verstehen ist) und ist verpflichtet, darin die Nummer des Gutscheins anzuführen (sofern einer ausgestellt wurde) und die Mängel der erbrachten Leistung zu beschreiben.
  • 8.4. Der Leistungsanbieter bearbeitet die Reklamation ohne unnötigen Verzug. Ist der Besteller Verbraucher, entscheidet der Anbieter über die Reklamation sofort, in komplizierten Fällen innerhalb von drei Werktagen, und erledigt die Reklamation einschließlich der Beseitigung des Mangels spätestens innerhalb von 30 Tagen ab ihrer Geltendmachung, sofern mit dem Verbraucher keine längere Frist vereinbart wird (§ 19 Abs. 3 des Gesetzes Nr. 634/1992 Sb.). Über den Eingang der Reklamation und über ihre Erledigung stellt der Anbieter dem Verbraucher eine schriftliche Bestätigung aus. Im Falle der Ablehnung der Reklamation gibt der Leistungsanbieter dem Kunden eine schriftliche Begründung heraus (wobei unter schriftlicher Form für die Zwecke des Reklamationsverfahrens auch die E-Mail-Form zu verstehen ist).
  • 8.5. Falls der Leistungsempfänger eine berechtigte Reklamation ordnungsgemäß geltend macht, hat er das Recht auf die Beseitigung der Mängel der erbrachten Leistung und, ist dies nicht möglich, hat er das Recht auf einen angemessenen Rabatt vom Preis, gegebenenfalls kann er vom Vertrag zurücktreten. Sind die Bedingungen für den Rücktritt vom Vertrag aus Gründen auf der Seite des Leistungsanbieters gegeben, hat der Leistungsempfänger das Recht auf die Rückgabe des bezahlten Preises der Leistung.

9. Außergerichtliche Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten und Aufsicht

  • 9.1. Für die außergerichtliche Beilegung einer Verbraucherstreitigkeit aus einem Vertrag zwischen dem Anbieter und einem Verbraucher ist die Tschechische Handelsinspektion (Česká obchodní inspekce) zuständig, mit Sitz Štěpánská 567/15, 120 00 Praha 2, Website www.coi.cz; Einzelheiten zur außergerichtlichen Streitbeilegung finden sich unter adr.coi.cz. Der Verbraucher kann sich an sie wenden, wenn die Streitigkeit nicht direkt mit dem Anbieter beigelegt werden konnte.
  • 9.2. Die Aufsicht über die Einhaltung der Pflichten nach dem Gesetz Nr. 634/1992 Sb., über den Verbraucherschutz, führt im festgelegten Umfang die Tschechische Handelsinspektion. Die Gewerbekontrolle führt im Rahmen ihrer Zuständigkeit das zuständige Gewerbeamt; der Anbieter ist beim Amt des Stadtbezirks Prag 10 eingetragen. Die Aufsicht über den Schutz personenbezogener Daten führt das Amt für den Schutz personenbezogener Daten.

10. Schlussbestimmungen

  • 10.1. Maßgebliches Recht ist das Recht der Tschechischen Republik. Enthält das Vertragsverhältnis ein internationales Element, nimmt der Besteller, der Verbraucher ist, zur Kenntnis, dass es sich um eine Leistung handelt, die ausschließlich in einem anderen Land als dem Land seines gewöhnlichen Aufenthalts erbracht wird — der Tandemsprung, die Ausbildung und der Flug finden am Flugplatz Mladá Boleslav in der Tschechischen Republik statt. Auf einen solchen Vertrag ist nach Art. 6 Abs. 4 Buchst. a) der Verordnung (EG) Nr. 593/2008 (Rom I) Art. 6 Abs. 1 und 2 derselben Verordnung nicht anzuwenden.
  • 10.2. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind in tschechischer Sprache erstellt. Die englische, deutsche und koreanische Fassung ist eine Übersetzung zur Information; maßgeblich ist der tschechische Wortlaut.
  • 10.3. Diese Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist ab dem 9. Oktober 2026 wirksam. Der Anbieter kann sie ändern oder ergänzen; für das Vertragsverhältnis gilt die Fassung, die am Tag der Absendung der Bestellung wirksam ist. Davon unberührt bleiben Rechte und Pflichten, die während der Wirksamkeit der vorherigen Fassung entstanden sind.
  • 10.4. Den Wortlaut dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen stellt der Anbieter dem Besteller auf dessen Wunsch in Textform zur Verfügung.
  • 10.5. Streitigkeiten versuchen die Vertragsparteien zunächst einvernehmlich zu lösen; ein Verbraucher kann darüber hinaus die außergerichtliche Streitbeilegung nach Punkt 9.1. nutzen. Ist der Besteller Verbraucher, kann das Gericht für eine etwaige Streitigkeit nicht im Voraus vereinbart werden — diese Geschäftsbedingungen enthalten daher keine Gerichtsstandsvereinbarung für Verbraucher und die Zuständigkeit richtet sich nach dem Gesetz. Bei einer Streitigkeit mit internationalem Element bedeutet das, dass der Verbraucher den Anbieter entweder bei einem Gericht in der Tschechischen Republik oder bei einem Gericht seines Wohnsitzes verklagen kann, während der Anbieter den Verbraucher nur bei einem Gericht seines Wohnsitzes verklagen kann (Art. 18 und 19 der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012).
  • 10.6. Ist der Besteller Unternehmer und ergibt sich das Verhältnis aus der unternehmerischen Tätigkeit der Vertragsparteien, vereinbaren die Parteien, dass für Streitigkeiten aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und aus den danach abgeschlossenen Verträgen das Bezirksgericht für Prag 10 (Obvodní soud pro Prahu 10) örtlich zuständig ist und in Sachen, die in erster Instanz die Kreisgerichte entscheiden, das Stadtgericht in Prag (Městský soud v Praze), sofern das Gesetz keine ausschließliche Zuständigkeit bestimmt (§ 89a der Zivilprozessordnung; hat der Besteller seinen Sitz in einem anderen Staat, Art. 25 der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012).